Jubel im Fernsehen, Frust bei den Wählern: Schwarz‑Rot verliert weiter an Rückhalt. Trotz beider TV‑Formate – dem Laola‑Jubel in „Die 100 – Was Deutschland bewegt“ und dem Kanzler‑Gespräch in „Arena“ – wenden sich die Deutschen weiter von ihrer Regierung ab, die Umfragewerte fallen stark.
Im aktuellen INSA‑Sonntagstrend sinkt die CDU/CSU auf 24 Prozent, während die SPD um einen Punkt auf 14 Prozent zurückgeht. Gemeinsam erreichen die beiden Parteien nur noch 38 Prozent – ein Wert, der zuletzt Mitte Oktober erreicht wurde.
Die Grünen sind die einzigen Sieger dieser Woche: Sie legen einen Punkt zu und liegen nun bei 11 Prozent, gleichauf mit der Linken. Die Rot‑Rot‑Grün‑Koalition erreicht damit insgesamt 36 Prozent.
Die AfD bleibt stärkste Kraft mit stabilen 26 Prozent, ein Niveau, das sie seit Mitte November hält. Eine mögliche „Blau‑Schwarz“-Allianz aus AfD und Union würde demnach 50 Prozent erreichen, doch die Union lehnt ein solches Bündnis strikt ab.
„14 Prozent der Stimmen gehen an Parteien, die unter der Fünf‑Prozent‑Hürde bleiben“, erklärt INSA‑Chef Hermann Binkert. Eine Regierungsmehrheit könnte bereits ab 43 Prozent möglich sein. Rechnerisch ist derzeit nur eine Koalition aus Union, SPD und Grünen denkbar, die zusammen 49 Prozent erreichen würde.
Die BSW und FDP erhalten jeweils 4 Prozent und würden damit erneut den Einzug in den Bundestag verpassen.
Frequently Asked Questions
What are the latest poll numbers for the major parties?
According to the INSA Sunday trend, the CDU/CSU stands at 24 percent, the SPD at 14 percent, the Greens at 11 percent (equal to the Left), and the AfD remains at 26 percent.
Which coalition could achieve a majority based on these polls?
The only mathematically possible coalition that could reach a majority is the Union together with the SPD and the Greens, which would total 49 percent.
Why is a Union‑AfD coalition unlikely?
Although a Union‑AfD (referred to as “Blau‑Schwarz”) would together hold about 50 percent, the Union has explicitly rejected any coalition with the AfD.
What do you think the next poll will reveal about Germany’s political landscape?
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